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Das Jahr 2020 war und ist tatsächlich eines der herausfordernsten Jahre seit Ewigkeiten, aufgrund des Virus Covid. 

Nicht nur für Eltern, Einrichtungen und Schulen, sondern auch für die Kinder, denn innerhalb kurzer Zeit wurden sie vor eine Situation gestellt, die bis dato für alle eine große Unbekannt gewesen ist. 

Wie gehen unsere Standorte damit um? Welche Vorkehrungen wurden getroffen? Wie gestalten wir den "neuen" Alltag? Dies sind Elternfragen gewesen, nachdem die Kinder wieder in die Einrichtungen gekommen sind. Kinder, die daheim bleiben konnten, wurden auch von den Eltern zu Hause gelassen. Es gab in allen Gruppen einen Notbetrieb, der jederzeit in Anspruch genommen werden konnte, wenn Bedarf und Unterstützung gebraucht wurde. 

Auch haben wir die Eltern nicht alleine gelassen, sondern waren, auch wenn die Kinder zu Hause gelassen wurden, online in Kontakt. Auch eine Erfahrung für die Betreuer unserer Einrichtungen, denn online Wochenpläne zu gestalten war eine Herausforderung. Sie wurden so konzipiert, dass es für die Eltern einfach zum Umsetzen war und unsere Betreuer waren jederzeit erreichbar (außer in der Nacht :-) ). Die Arbeiten wurden in Mappen gesammelt und mit Ende April wurde vorerst in Kleingruppen gestartet. Auch hier war Elternarbeit ungemein wichtig, denn die Ängste waren natürlich lange Zeit da.

Diese Arbeitsmappen wurden mit den Kindern gemeinsam in der Gruppe besprochen und in ihren Mappen abgeheftet. Wir zogen/ziehen den Hut vor den Eltern und ihren Kindern. Wahnsinn was sie geleistet haben und für die Kinder war es eine gute Abwechslung, da sie dadurch auch in der Bildung geblieben sind. 

Mit Bedacht wurde eingewöhnt. Sorgen und Ängste wurden mit den Kindern besprochen. Die neuen Regeln, der Tagesablauf, das Streichen der Ausflüge, all das stellte plötzlich den Alltag auf den Kopf. 

Bei älteren Kindern (3-6jährig) gibt es eine neue große Änderung, Eltern bringen ihr Kind bis zum Eingang, das Kind wird von den Betreuern übernommen, als auch wieder an die Eltern übergeben, wenn Abholzeit ist. Die Kinder kamen und kommen damit toll klar, denn sie fühlen sich groß, weil sie so vieles alleine schon schaffen. Mittlerweile ist es Routine. 

Das Besondere daran ist, alle Kinder sind stolz, denn sie ziehen sich alleine an und auch aus. Sie wenden ihre Ärmel, wenn diese beim Ausziehen verkehrt sind und mit jedem Tag werden sie "schneller". Auch wenn sie alle Zeit der Welt haben. Das bedeutet, Kinder erreichen auch durch diese Situation Eigen- und Selbständigkeit und es steigert ihr Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit. Abgesehen davon sind die Gespräche, welche die Kinder unter sich in der Garderobe führen immer sehr unterhaltsam. 

Wir schicken keine Kinder nach Hause, die mal ein Schnupfnäschen haben, wir sind jedoch sehr wohl vorsichtig und beobachten genau, ob ein kind am Ausbrüten ist oder ob es einfach nur, bedingt durch Wetter, nur einen harmlosen Schnupfen hat. Immerhin zählt nur Schnupfen noch nicht als Virus. Natürlich obliegt es den Eltern, wenn sie die Möglichkeit haben, das Kind daheim zu lassen um abschätzen zu können was das wird. Es ist nur Schnupfen bisher gewesen. Siehe auch Kranke Kinder gehören nach Hause

Selbstverständlich gibt es auch Vorgaben vom Magistrat an die wir uns halten. Doch wir geben der Angst keine Chance, denn uns ist wichtig, die Kinder sind fröhlich, den Eltern geht es gut. 

Wir haben eine herausfordernde Zeit, die uns noch länger begleiten wird, doch wir sind wieder im Alltag angekommen, auch wenn es derzeit noch manches nicht gibt. 

Mittlerweile machen wir wieder kleine Ausflüge in der unmittelbaren Umgebung. Auch ein Waldausflug oder ein Ausflug mit Picknick macht großen Spaß ohne mit fremden Menschen in Kontakt zu kommen. Ab September 2020 sind bereits in der einen oder anderen Gruppe einige Unternehmungen geplant und gebucht und wir hoffen, wünschen uns, dass diese wieder durchführbar sind. 

Mund-Nasen-Schutz ist nur dann erforderlich, wenn es zu einem unmittelbaren Kontakt mit Eltern kommt. Sei es durch ein persönliches Gespräch oder bei Anmeldungen. Gilt nur für Erwachsene! Selbstverständlich Hände waschen und/oder Desinfektion dieser.

Sollte es tatsächlich zu einer Infektion kommen oder eine Infektion festgestellt werden, werden Eltern sofort informiert und nach den Richtlinien und Vorgaben findet der Ablauf statt. Diese sind immer ersichtlich am Infoboard ausgehängt bzw werden auch zusätzlich an die Eltern per Mail versendet. 

Mögen Sie und Ihre Familien gesund durch diese Zeit kommen. Auch das werden wir gemeinsam schaffen.